Die Patin oder: in der Tasche steckt wahrscheinlich ein Revolver

Für die Arbeit „Die Patin oder: in der Tasche steckt wahrscheinlich ein Revolver“ erhielt die Künstlerin den Gildepreis 2010 anlässlich der Jahresausstellung der Künstlergilde Ulm.

Die Geschichte einer Frau, deren Äußeres, das mit allen weiblichen Klischees belegt ist (nett, friedlich, lächelnd, rosa, süß und im Blümchenkleid) und deren zugeteilte Rolle (schwanger) im Kontrast dazu steht, was in ihrem Inneren vor sich geht.

Die Arbeit stellt die Genderfragen:

  • Mit wieviel Anspruch auf Freiheit, Selbstbehauptung, autonomer Aggression, Gewalt, Macht, Geld, Kriminalität und Kalkül rechnet man bei einer Frau?

  • Werden Aggressionen von Frauen schneller pathologisiert und negativer beurteilt als bei Männern?

  • Welche Phantasien werden in einem Zuckerkringel verbacken und:

  • Kennen Sie den Inhalt der Tasche ihrer Frau?

Inspiriert hat mich mein Lieblingslied von Elvis Presley „Trouble“, die Lektüre über die Mafia, die Grundlehre der Algebra und folgender Artikel:

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